Social Proofing bei Facebook Ads

Social Proofing bei Facebook Ads

Social Proofing bei Facebook Ads! ⠀

Wir Menschen sind Herdentiere und handeln wie die Masse. Denk an einen Restaurantbesuch im Urlaub in einer komplett fremden Stadt. Ein Restaurant ist gut besetzt ist und das auf der gegenüberliegenden Seite der Straße ist so gut wie leer. ⠀

Wie werden wohl nun die meisten Menschen handeln? 🤔 Sie gehen in das Restaurant das gut besetzt ist, weil da muss es ja schließlich gut schmecken, wenn so viele Personen dort essen. ⠀

Im Marketing wird genau dieses Phänomen als Social Proof bezeichnet, nur eben in Form von Likes, Comments & Shares. Werbeanzeigen wirken interessanter und mehr Personen klicken & konvertieren über sie. ⠀

Und genau dieser Faktor wirkt sich wiederum positiv auf die Ad Auktion bei Facebook aus, bei der die geschätzten Handlungsraten eine große Rolle für den Gesamtwert der Werbeanzeige spielen.⠀

So weit so gut – die Taktik ist ja alt bekannt, aber wie funktioniert das ganuze nun bei Facebook?

Variante 1:

Seit 2019 gibt es bei Facebook eine Möglichkeit, die es beim Duplizieren von Kampagnen ermöglicht, den Social Proof beizubehalten. Allerdings gibt es hier leider einen gravierenden Nachteil – Diese Funktion ist nicht wirklich zuverlässig.. Trotz angehakter Checkbox verschwinden oft Likes, Comments & Shares – sehr ärgerlich.

Veriante 2: Der alte Weg des Social Proofings

Statt die Werbeanzeige zu duplizieren, greift man über die Beitrags ID auf einen bestehenden Feed-Beitrag zurück. Doch auch diese Veriante bietet einen Nachteil – Die Darstellung der Werbeanzeige ist nicht für alle Platzierungen optimiert – bspw. Stories. Glücklicherweise hat Facebook allerdings die Asset Customization eingeführt bei der dann bei unterschiedlichen Platzierungen verschiedene Creatives verwendet werden können.

Auf diese Weise lässt sich Social Proofing gemeinsam mit der Asset Customization vereinen.

Wie das ganze im Detail funktioniert schauen wir uns jetzt an!

Kurz vorab – natürlich ist das ganze mit Mehraufwand verbunden – aber es wird sich lohnen.

Step #1: Eine neue Anzeige mit Feed Creative erstellen

Dort laden wir dann ein für den Feed optimiertes Creative hoch, zum Beispiel ein Bild oder Video im Format 1:1

Beachte folgendes: Um später wieder auf die Beitrags-ID zugreifen zu können, darf nur ein Feed Creative und keine weiteren Texte oder Headlines hochgeladen werden.

Schritt #2: Den Facebook-Beitrag mit Kommentaren anzeigen lassen!

Nachdem du die Werbeanzeige erstellt hast, solltest du sie direkt nach der Veröffentlichung wieder pausieren.

Warum dann der ganze Aufwand?

Unser Ziel ist es lediglich einen neuen Originalbeitrag zu erstellen, bei dem wir später bequem auf das Social Proofing zurückgreifen können.

Nachdem man die Anzeige pausiert hat, kann man nun den Facebook Beitrag mit Kommentaren über das Pfeilsymbol oben rechts ansehen.

Schritt #3: Die ID des Beitrags kopieren und in den Anzeigenamen einfügen

Nachdem du auf Facebook Beitrag mit Kommentaren anzeigen gedrückt hast, öffnet sich nun ein neuer Tab mit einer URL die folgendermaßen aufgebaut ist:

facebook.com/109479960744534/posts/160331858##92677

Hinter dem /posts findest du nun die ID deines Beitrags bzw. deiner Werbeanzeige. Diese ID kopieren wir nun und fügen sie in den Namen unserer Werbeanzeige mit ein, so haben wir diese immer parat und können jederzeit bequem darauf zugreifen.

Schritt #4: Eine neue Werbeanzeige erstellen und die Beitrags ID als bestehenden Beitrag einfügen

Als nächstes erstellen wir im Werbeanzeigenmanager eine neue Werbeanzeige oder duplizieren die gerade erstellte Werbeanzeige. Bei dieser Werbeanzeige wählt man “bestehenden Beitrag verwenden” bzw. “Use Existing Post” aus und fügt die Post/Beitrags ID unten ein.

Schritt#5: Die Möglichkeiten der Asset Custimization nutzen und weitere Creatives uploaden!

Dadurch, das wir über die Beitrags-ID die im ersten Schritt erstellte Anzeige als bestehenden Beitrag ausgewählt haben, greift Facebook nun beim Ausspieen der Ad in den Feeds (auf Facebook und Instagram) immer auf diesen Beitrag zu. Alle Likes, Comments & Shares sammeln sich nun unter diesem Beitrag und wir können damit einen Haken an das Thema Social Proofing setzen.

Ein wichtiger Punkt fehlt aber noch und zwar die Optimierung der Darstellung der Anzeige für weitere Platzierungen. Diesen letzten Schriff können wir nun über Platzierung bearbeiten, bzw. Edit Placement vornehmen.

Das Ergebnis ist nun ein bestehender Beitrag als Social Proofing, bei dem wir die Darstellung mithilfe der Asset Customization für weitere Placements optimiert haben.

Fazit:

Menschen sind von Natur aus Herdentiere und handeln wie die Masse! Denk einfach an das gut besetzte und das leere Restaurant? Wo werden die meisten Personen wohl hingehen?

Auf Social Proof sollte man auf keinen Fall verzichten und den Umweg über bestehende Beiträge und Asset Customization einschlagen – denn so geht der gesammelte Proof nie mehr verloren.

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